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Frühe Teekanne mit Goldmalerei
Meissen, um 1718/20, der Dekor Johann Georg Funke zugeschrieben
Böttgerporzellan. Ballenform. Röhrentülle über reliefplastischem Maskaron. In Blätter auslaufender Ohrenhenkel. Haubendeckel. Umlaufend reicher Golddekor in Form von Ranken und Behangornamenten. H. 14 cm (rest. Spr.). Das Kannenmodell von Johann Jakob Irminger um 1718/19. Ohne Marke. Goldene 3 auf Boden und im Deckel. Der Goldschmiedemeister Johann Georg Funke war zwischen 1713 und 1726 der wichtigste Goldmaler der Meissener Manufaktur. Zu gleichartigen, teils Funke zugeschriebenen Dekoren siehe.: R. Rückert, Meissener Porzellan 1710-1810, München 1966, Nr. 36 ff; Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, 1998, S. 133/135.
(61295)
3000,-- €